Der Spagat zwischen der elterlichen Fürsorge und der Selbstfürsorge

24.08.2018 / Allgemein Lifestyle

Gelassene Eltern, fröhliche Kinder, eine erfüllte Beziehung und eine glückliche Familie – das perfekte, aber unerreichbare Ziel?

Der Alltag sieht oft anders aus, Schlafmangel zehrt besonders in den ersten Monaten an den Kräften, die ersten Zähne bereiten Schmerzen, die kundgetan werden müssen. Zudem nimmt der Alltagsstress Platz ein, es ist nicht immer Zeit für ein morgendliches Verweigern des Zähneputzens, Trotzanfälle, die gehändelt werden müssen, geschwisterliches Zanken, das einen Vermittler verlangt. Die Liste ist lang und all dies schlägt natürlich auf die Laune der Eltern, die dann ungewollt auf die Kinder zurückgeht. Schnell wird der Ton lauter und der Stress auf das Kind übertragen.

Aber nicht nur Stress, auch 24h am Tag für das Kind und seine Bedürfnisse da sein, strengt an. Sich zurücknehmen, um den Ansprüchen des Kindes gerecht zu werden. Auch wenn dies viele Mütter und Väter gerne tun, haben diese auch eigene Bedürfnisse, die gestillt werden wollen und auf Dauer müssen. Um dies zu erkennen und sich die eigene Erschöpfung einzugestehen, erfordert es auch Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Denn gute Eltern sind nicht diese, die jede Sekunde beim Kind sind und sich dabei selbst verlieren, sondern solche, die in einer Balance und glücklich sind.

Deswegen ist nicht nur die Fürsorge für das Kind wichtig, sondern ebenso die Selbstfürsorge der Eltern. Jeder muss hier selbst für sich entscheiden, wie er oder sie am glücklichsten ist und in seiner Elternrolle wieder voll aufgehen kann. Einige haben Grenzen früher erreicht, andere erreichen sie später. Dem Einen reicht eine wöchentliche Yogastunde, um aus dem Alltagsstress auszubrechen, andere wünschen sich vielleicht einen Partnerabend im Restaurant, andere ein Wellnesswochenende mit einer Freundin. Und diesen Bedürfnissen gilt es nachzugehen, absolut ohne schlechtem Gewissen, dem Gedanken an Egoismus oder schiefen Blicken von Angehörigen. Du bist nicht nur Mutter oder Vater, sondern auch du selbst. Und das ist gut so!

 

Man hat oft das Gefühl, alles allein stemmen zu müssen, man hat Ansprüche an sich selbst, will der Mutterrolle perfekt gerecht werden, indem man jede Sekunde für das Kind da ist. Vielleicht auch, weil die Gesellschaft das so vorgibt, weil man überall nur perfekte, lachende Familien auf Plakatwände sieht und es alle anderen vermeintlich auch schaffen. Doch die Realität sieht meist anders aus und es ist niemandem geholfen, wenn du sauer wirst, wenn dein Baby nachts zum dritten Mal schreit und deine Laune auch tagsüber schlechter wird – dies ist total normal. Aber dem lässt sich mit wichtigen Auszeiten entgegenwirken.

Deine Kinder werden nicht vernachlässigt, wenn du diese einen Abend in fremde Hände gibst. Viel mehr profitieren sie genauso wie du davon, wenn du emotional befreit und stressfrei wieder für sie da bist. Doch nicht nur Zeit für dich nehmen ist wichtig, Selbstfürsorge heißt auch Fürsorge für euch als Paar und eure Beziehung, denn die gemeinsame Zeit zu zweit kommt als Eltern oftmals zu kurz. Deswegen nehmt euch bewusst Zeit füreinander, geht essen, unternimmt einen Ausflug, macht euch einen romantischen Abend zu zweit, vertieft euch in Gesprächen, die im Alltag zu kurz kommen. Macht, was immer euch gut tut und denkt an nichts anderes als an euch.

Damit dies möglich ist, ist ein vertrauensvoller und zuverlässiger Babysitter, der in dieser Zeit für eure Kinder da ist, meist unausweichlich. Wenn nicht gerade Oma und Opa oder die beste Freundin in der Nähe wohnen und Zeit haben, wird es schwierig, diesen zu finden. Dabei gibt es durchaus viele Interessierte an einem Job, von Schülern bis zertifizierten Pädagogen, aber in Kontakt zu kommen ist dann meist schwierig. Abhilfe schafft die Plattform Babysits, wo du ganz einfach mit verschiedenen Filtern nach dem passenden Babysitter oder auch einer Tagesmutter in deiner Nähe suchen kannst. Du kannst Profile anschauen, Bewertungen und Empfehlungen sehen und so den für dich perfekten Babysitter finden, der deinen Bedürfnissen entspricht.
So kannst du deine Auszeiten optimal nutzen, musst dir keine Sorgen um deine Kinder
machen und kannst so wieder voll durchstarten, deine Elternrolle genießen und ihr könnt als glückliche Eltern gute Eltern sein. Und so ist dann das Ziel von gelassenen Eltern, fröhlichen Kinder, einer erfüllten Beziehung und einer glücklichen Familie vielleicht doch gar nicht so fern, wie es zunächst scheinen mag.



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