Drei Kinder, 12 Fische und kein Mann

09.09.2016 / Kolumne

kein-mann-drei-kids-zwo%cc%88lf-fischeMomentan ist mein Mann beruflich viel unterwegs. So bin ich unter der Woche quasi drei Tage alleinerziehend. „Kein Problem, das schaffen wir mit links!“ sagte ich naiv zum Papa unserer drei Kinder und nahm es auf die leichte Schulter. Insgeheim freute ich mich auf abendliche Ruhe, ausgiebige Telefonate mit Freundinnen und Popcorn zu Komödien, die schon ewig auf meiner Amazon Watchlist standen. Zu früh gefreut.

Wie viel Verantwortung kann ich tragen?

Mittlerweile bin ich von der Situation mit drei Kindern, 12 Fischen und keinem Mann genervt. Insbesondere unsere Mittlere leidet unter der Abwesenheit ihres Papas. Sie kommt nachts zu mir ins Bett und ist tagsüber außergewöhnlich anhänglich. Gestern früh schwamm zudem einer unserer Platys bäuchlings oben im Aquarium und das Kaffeepulver war aus. Noch nicht mal sieben Uhr und ich schon überfordert. Die Tatsache, dass mein Sportausgleich in den Tagen ohne Mann flach fällt, macht die Situation nicht einfacher.

Was dem einen der Alltag, ist des anderen Wahnsinn

Anstatt es mir abends also auf der Couch gemütlich zu machen, habe ich eine lange Liste an 2-Dos im Haushalt, die tagsüber liegen geblieben sind. Während die Kleinste spätestens zu 20 Uhr schläft, räume ich die Küche auf, vertröste Magnus mit einem Hörspiel und Mette telefoniert noch mit dem Papa, der 600 km entfernt im Hotelzimmer sitzt. Gegen 21 Uhr sind im Idealfall die beiden Älteren auch eingeschlafen und ich bügele mit Tunnelblick oder hänge noch rasch die Wäsche auf.

Respekt vor allen Alleinerziehenden

Selbstzweifel. War die Stunde vor dem Fernseher wirklich nötig oder hätte ich sie mit den Kindern besser nutzen können, sollen, müssen? War ich zu streng bei den Hausaufgaben? Hätte ich beim Tisch decken weniger schimpfen sollen? Egal wie sehr ich mich bemühe, am Ende eines Tages ohne Mann habe ich das Gefühl, nicht gereicht zu haben, nicht geduldig genug oder liebevoll gewesen zu sein. Ich kenne Frauen, die empfinden es als einfacher, wenn der Papa im Alltag abwesend ist und ihre Routine nicht stört. Ich kann das nicht bestätigen und zolle allen Alleinerziehenden hiermit meinen Respekt.



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