Auf der Suche nach dem perfekten Familienurlaub

19.04.2017 / Kolumne

Als Frau und Mutter einer fünfköpfigen Familie hätte ich zwischen den Weihnachten und Ostern an sich Leerlauf, wäre da nicht die Urlaubsplanung fürs aktuelle Kalenderjahr. Diese erfordert dermaßen viel Zeit und Biss, dass ich mich frage, ob es das Jobprofil eines „Family Travel Manager’s“ schon gibt…

Mütter als „Family Travel Manager“

Zunächst gilt es, sich Anfang des Jahres einen Überblick von Ferien- und Feiertagen zu verschaffen. So habe ich hoch motiviert im Januar eine Excel- Tabelle angelegt. Besonders als Elternteil schulpflichtiger Kinder muss ich hierbei optimal planen: Möglichst wenig Urlaubstage verbraten, Brückentage nutzen und die nationale Schulferiendichte im Auge haben. Für Letztere gibt es digitale Kalender, die deutlich machen, wann der Wohnort die wenigsten bzw. meisten Ferien- Überschneidungen mit anderen Bundesländern hat.

Ferienplanung mit Kind und Kegel

Nach diversen Abenden des Ausklügelns der Ferien für 2017, konnten mein Mann und ich Ende Januar fristgerecht die Urlaubstage beim Arbeitgeber beantragen. Davon ausgehend, dass diese auch bewilligt werden, machte ich mich Anfang Februar an die eigentliche Reisezielrecherche. Sie wird uns im Frühjahr einerseits leicht gemacht, bombardiert uns das Fernsehen und Internet mit einschlägiger Werbung. Nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ fühle ich mich regelrecht verpflichtet, unsere Reiseplanung voran zu treiben. Anderseits stelle ich hierbei resigniert fest, dass die attraktivsten und günstigsten Ferienziele bereits ausgebucht sind.

Von Individualurlaub bis Gruppenreise

So durchforste ich weiterhin tapfer Ferienwohnung- Vergleichsportale, checke diverse Frühbucherrabatte und vergleiche undurchsichtige Billigflieger. Ich komme auf abenteuerliche Ideen wie „Road Trip Sizilien“ und schlage meiner Familie interessante Destinationen wie Island (mal was Anderes!) oder Finnland (ganz en vogue!) vor. Vielleicht probieren wir es dieses Jahr mal mit einem Familienreiseanbieter? Mein Mann reagiert beim Thema Reiseplanung mittlerweile genervt, die Vorstellungen der Kinder gehen mit meinen nicht einher.

Reisen mit Kindern ist Luxus

Also passe ich meine Wunschvorstellungen den Befindlichkeiten meiner Familie und Realität an, sprich, unserem Budget. Ich stelle fest, Reisen als Fünfköpfige Familie ist wahrer Luxus. So überschreitet ein Flugangebot, das auf ersten Blick als günstig erscheint, bei Buchung für fünf Personen mit Gepäckaufgabe, Reiserücktrittversicherung und Sitzplatzreservierung, das zur Verfügung stehende Urlaubsbudget. Auch für eine Woche Skiferien um Weihnachten kann man locker flockig tausende von Euro berappen und Fernreisen bleiben uns wohl verwahrt, bis die Kinder aus dem Haus sind. Selbst Pauschalreisen erweisen sich bei meiner Recherche alles andere als günstig, will man zwei getrennte Schlafzimmer und in den Sommerferien Richtung Mittelmeer.

Deutschland als Reiseziel für Familien

Schließlich setze ich auf Rekordtemperaturen in Deutschland und hoffe auf eine erschwingliche Reiseziel- Alternative. Mit Blick auf aktuelle politische Entwicklungen und internationale Sicherheitslagen vielleicht eh die beste Idee. Hiermit bin ich jedoch nicht die Einzige. Offensichtlich haben viele Familien Deutschland als Reiseziel für sich entdeckt, besonders an den Küsten der Nord- oder Ostsee als ist für die Sommerferien scheinbar alles ausgebucht. Was tun? Ich frage im Freundeskreis nach Insider- Tipps und werde auf neue Ideen gebracht. Vielleicht könnten wir auf einer Deutschlandreise Freunde besuchen, die wir lange nicht gesehen haben? Oder wir machen es unseren Nachbarn nach und tauschen unser Zuhause via Home Exchange mit Fremden?

Gestern bekam ich unverhofft eine Zusage eines grandiosen Aktiv- Feriencamps an der Ostsee, Surfkurs und Familienprogramm inklusive, auf Empfehlung eines alten Freundes. Freudestrahlend verkündete ich meinem Mann die gute Nachricht. Seine Reaktion: „Sorry, aber mein Arbeitgeber hat die Urlaubstage in den Sommerferien noch nicht mal bewilligt!“ Sowas! Dann verreise ich eben alleine. Am besten parke ich die Kinder bei der Oma und meinen Mann auf der Couch. Bleibt nut noh die Frage „Shopping- Trip nach Kopenhagen oder fünf Wochen Kurhotel?“



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