Mein Name ist Mama, MAAAMAHOCHDREI!

28.07.2016 / Kolumne

Text-1 Kolumne MamaHochDrei

Bevor die Kinder kamen besuchte ich zwei Mal die Woche ein Fitnessstudio, samstags meine Lieblings-Bar und hin und wieder den tollsten Frisör der Stadt. Ich kontrollierte meine Kontoauszüge, sortierte monatlich meine Schreibtischablage und überwies Rechnungen promt. Ich war im Freundeskreis bekannt, als diejenige, die einfach mal so durchklingelt, nicht erst, wenn ein Problem zu wälzen war. Mich befriedigte das kontinuierliche Abarbeiten von 2-Do-Listen, ich erfreute mich ebenso an frisch gesaugten Fußläufern wie Schnittblumen. Bevor die Kinder kamen, hatte ich alles im Griff.

Chaos beherrscht unseren Alltag

Eine Hochzeit, drei Blitzgeburten und vier Augenringe später, habe ich einen tollen Mann und drei ebenso tolle Kinder: Magnus (7), Mette (4) und Ella (1). Wir Fünf wohnen zusammen mit ein paar Guppys auf 120 qm und das Chaos beherrscht unseren Alltag. Ich bin eine treulose Tomate geworden, die sich bei Freundinnen selten meldet und Geburtstage verschwitzt. Meine 2-Do-Listen werden nach Prioritäten abgearbeitet und dabei doch immer länger. Während ich die Spülmaschine fülle, wird die Legokiste ausgekippt, während ich Lego einsammle, wird Geschirr zerhauen. Die Waschmaschine läuft täglich und ich immer hinterher. Toilettenpapier oder Frühstücksmüsli, alles wird geteilt, sogar unser Bett. Manchmal frage ich mich beim Singen der Gute-Nacht-Lieder, was eigentlich passiert, wenn ich vor den Kindern einschlafe.

Rituale lautet das Zauberwort im alltäglichen Wahnsinn

„Rituale“ lautet das Zauberwort im alltäglichen Wahnsinn mit Kindern, sie sind das ah und oh. Die passende Zauberformel: „Je festgefahrener die Abläufe, desto geringer das Diskussionspotential.“ Riten und Regeln für alles, von A wie Anziehen bis Z wie Zähne putzen. Je mehr Struktur, desto besser. Dennoch war mein Alltag nie so abwechslungsreich wie jetzt. Selbst wenn die vorgegeben Strukturen immer gleich sind, füllt unser familiärer Mikrokosmos sie immer wieder mit neuen Inhalten. Und unser Zusammenhalt wächst mit jedem Erlebnis, jedem Streit, jedem Tag.

Kinder halten Eltern den Spiegel vor Augen

Der Phantasie und Entwicklung von Kindern sind einfach keine Grenzen gesetzt, was uns vor immer neue Herausforderungen stellt. Die kleinen halten uns permanent den Spiegel vor Augen. Nachgeben, Geduld bewahren, Verzeihen – was kann man nicht alles über sich selbst lernen, mit Kindern im Dialog. Insofern finde ich, Super-Mamas müssen ihren Alltag gar nicht immer im Griff haben. Hauptsache ist doch, wir verlieren nicht den Humor und können über uns selbst und gemeinsam lachen. Kinder sind für mich einfach die liebenswertesten kleinen Monster überhaupt, absolut unverzichtbar.

Eure MAAAMAHOCHDREI

Dem bunt-chaotischen Treiben meiner fünfköpfigen Familie könnt Ihr ab sofort hier regelmäßig folgen… und hier geht’s schon weiter: Komm mit uns in die Blaubeeren (www.kindhochdrei.de/blog/kolumne/heidelbeeren-selber-pfluecken/)!



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