Ein Besuch in der Bücherei mit Kind

21.10.2016 / Lifestyle

Ich erinnere mich an erste Besuche eines Bücherbusses, der in den 1980er Jahren regelmäßig vor meiner Grundschule hielt. Dieser grün-orangene Bus roch innen zwar eigentümlich, war dafür aber mit etlichen Büchern bestückt, die meinen Taka-Tuka-Land-Horizont erweiterten. Mit 13 Jahren folgte ein erster Besuch der Bezirksbibliothek: Ich sollte ein Referat über Aale halten, das Internet war noch Zukunftsmusik. In den Zwanzigern dann, als das Leben mich mit Allem und Nichts zu beschäftigen vermochte, fand ich ausschließlich in der Staatsbibliothek die nötige Ruhe zum Studieren.

Fast jede Bibliothek hat eine Kinderecke, in der die Kleinen auch mal lauter sein können.

Erinnerungen der Kindheit werden wach

Insofern ist der Besuch in der Bibliothek mit Kindern heutzutage wieder ein ganz anderes, besonderes Erlebnis. Zu beobachten, wie sich Kinder, egal welchen Alters scheinbar natürlich von Büchern begeistern lassen, ist großartig. „Die Atmosphäre einer Bibliothek überträgt sich in der Regel auf Kinder, auch auf solche, die zuhause eher weniger mit Büchern zu tun haben“, erzählt mir eine Mitarbeiterin im Gespräch vor Ort.

Nach der Bibliotheksbesuch ist vor dem Bibliotheksbesuch.

Bücher faszinieren jedes Alter

Nur die Aufmerksamkeitsspanne ist wohl unterschiedlich, auch altersabhängig. Während sich die beiden Großen treiben lassen, bin ich hinter der zweijährigen Ella her, um sie nicht zwischen den Regalreihen zu verlieren. „Sind diese eigentlich im Boden oder Wand verankert?“ geht es mir durch den Kopf. Dann erreichen wir die Kinderecke, in der die Kleinsten spielen dürfen und auch mal laut sein können. Ich nehme auf dem Podest mit Teppichbezug Platz.

Schon die kleinsten Kinder sind von langen Regalen mit Büchern fasziniert.

Die besondere Aura von Bibliotheken

Wie begeisterungsfähig Kinder sind! Dabei macht es mir nichts, dass sich der Große lediglich zwei Bücher, dafür aber vier DVDs aussucht. Wäre es nicht vermessen wie sinnlos, ihn von den audiovisuellen Medien unserer Zeit abzuschirmen? An der Ausleihe folgt der Höhepunkt unseres Besuches, die Mitarbeiterin fragt, ob er einen eigenen Bücherausweis haben möchte. Ein stolzes Nicken und glänzende Augen bei Maaama. Mit der kleinen Faust unterschreibt er unbeirrt auf der Karte mit „M A G N U S“, den Nachnamen kann er noch nicht. Bibliotheken haben bis heute eine besondere Aura, die glücklicher Weise erhalten geblieben ist, digitales Zeitalter hin oder her.



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